Ein Tagebuch über ein 96 Jahre Leben
- Louise de Coulonges sah die Tuilerien von der Wohnung ihrer Eltern, Rivoli Straße (Paris, 1870) verbrennen. Sie heiratete Theodule de Laubespin und wohnte danach in Freÿr. Sie führte ein Tagebuch, aus dem hier einige Auszuge zu lesen sind.
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1914:
- Theodule (66 Jahre) musste 15 Kilometer zu Fuß mit den Männern von Freÿr gehen. Sie wurden nicht erschossen und wie ein Wunder freigelassen.
- Bis 1918 besetzten die Deutschen Freÿr, das in ein Lazarett umgewandelt wurde. Jede Nacht hörte man die bestiefelten Soldaten entlang der Maas marschieren.
- 1929: Es gibt kein größrres Unglück, das uns geschehen könnte: Humbert (ihr alleiniger Sohn) starb.
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1940 :
- Stukas bombardierten die Brücke von Anseremme und flogen in kurzgeschnitten-Klumpen über die Dächer von Freÿr. Louise verließ zum ersten Mal mit einem gebrochenen Herzen dieses Haus, das die vorhergehenden Generationen ihm anvertraut hatten. Sie erhielt die Erlaubnis, von Frankreich erst Mitte 1941 zurückzukommen.
- 1942-44: Die Gestapo kam mehrmals, um die Männer zu holen, die in den Wald flohen.
